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Wie funktioniert das System der Schraub-Pfahl-Fundamente?

Das SPF aus feuerverzinkten Stahl mit 5,6 mm Wandstärke, einer Verdrängerspitze und einem massiven, durchgehend geschweißten Gewinde wird entsprechend den Drehmomentvorgaben erschütterungsfrei in den Boden gedreht. Bei dieser Art des Fundamentbaus wird der Boden seitlich verdrängt und verdichtet. Es entsteht eine hohe Mantelreibung. Das bei jedem eingebauten Fundament überwachte und dokumentierte Drehmoment und der dazu entsprechende Vorschub ermöglichen eine ständige Qualitätskontrolle zu den vorgegebenen Lastaufnahmen. Im Rahmen der Qualitätssicherung werden die vorgegebenen Einbauparameter ständig automatisch überwacht und für den statischen Nachweis mit den entsprechenden Baugrundaufschlüssen dokumentiert.

Das besondere Merkmal unserer Schraubpfahlfundamente ist das V-System. Das SPF-System kann unmittelbar auf jede Bodenart (Bodenklasse 3 bis schwer lösbaren Fels Klasse 7) und jede Lastaufnahmevorgabe angepasst werden. Durch das V-System, der beliebig nach Bedarf verlängerbaren Schraubpfahlfundamenten in verschiedenen Fundamentdurchmessern, kann vor Ort auf die Bodenverhältnisse und den geforderten Lastaufnahmen reagiert werden. Zusätzliche Stabilisatoren im Bereich der Druck- und Zuglasten sowie für die horizontale Lastaufnahmen bieten nach dem Fundamentbau eine hohe Tragfähigkeit auch bei weniger tragfähigen Böden.

Für besondere Einsatzbereiche, wie beispielsweise dem Einbau in Gewässer und aggresiven Böden, wird das gesamte SPF-System auch in Edelstahl 1.4 gefertigt.

Wie erfolgt die Bemessung der Schraub-Pfahl-Fundamente?

Die Bemessung und der Einbau der SPF erfolgt nach EUROCODE 7 sowie den nationalen Normen und Empfehlungen DIN EN 1997-1/2, DIN EN 4020:2010-12, und in Anlehnung an die EA - Pfähle unter Zugrundelegung der Regelungen des EC7 und der DIN 1054. Somit ist gewährleistet, dass unter Zugrundelegung der beim Einbringen dokumentierten Drehmomente eine ausreichende Tragfähigkeit der Fundamente vorliegt. 

Wie funktioniert der Einbau?

Mit den speziell für den Einbau der SPF entwickelten HF-Einbaumaschinen und den Akku betriebenen Transport- und Trägermaschinen, dem E-Worker, kann der Einbau umweltfreundlich und klimaschonend selbst im nur schwer zugänglichen Bauumfeld und im schwierigen Gelände problemlos erfolgen.

Eignet sich das SPF für die Verkehrstechnik?

Das Schraub-Pfahl-Fundament ist optimal für die Gründung von Verkehrsschildern oder Strassenlaternen geeignet.

 

Einbaumaschinen für Schraubpfähle

Mit den speziell für den Einbau der SPF entwickelten HF-Einbaumaschinen und den Akku betriebenen Transport- und Trägermaschinen, dem E-Worker, kann der Einbau umweltfreundlich und klimaschonend selbst im nur schwer zugänglichen Bauumfeld und im schwierigen Gelände problemlos erfolgen. Mit den leistungsstarken Fundament-Einbaumaschinen (Drehmoment-Leistung bis 20.000 Nm) werden Fundamentgründungen bis zu 10 m Tiefe erstellt. Neben den handgeführten Fundament-Einbaumaschinen, können auch Bagger- und Dumperfahrzeuge verwendet werden.

Pfahlgründungen sind nichts Neues. Denn seit nachweislich über 4000 Jahren nutzt der Mensch diese Art des Fundaments zum Bau von Häusern, Brücken oder Anlegestellen. So fanden die Pfahlgründungen vor allem in Form von angespitzten Holzpfählen oder Baumstämmen, die in den Boden getrieben wurden, ihre Anwendung. Und das bereits in der Römerzeit.

Als größte Pfahlgründung gilt Venedig. Die ganze Stadt gründet sich auf Hunderttausenden Baumstämmen, die im Laufe von Jahrhunderten in den Lagunenboden getrieben wurden. Aber auch Bauten wie das Königliche Palais in Amsterdam und die alten Lagerhäuser der Speicherstadt in Hamburg stehen auf Holzpfählen.

Von daher ist die Pfahlgründung eigentlich ein altes System. Das SPF-System der Deutschen Fundamentbaugesellschaft erweitert das bewährte mittels der Art der Einbringung. Wurden die Holzpfähle in früheren Zeiten einfach in den Boden geschlagen, so schraubt sich das metallene Schraub-Pfahl-Fundament nahezu erschütterungsfrei in den Untergrund. Und dabei bietet das Element aus feuerverzinkten Stahl und Edelstahl den Vorteil nicht wie das Holz an den Stellen zu verrotten, wo es Wechselwasserzonen gibt (also beispielsweise an der Geländeoberfläche).

Sehen Sie hier Beispiele für Lastaufnahmen des Schraub-Pfahl-Fundaments anhand von Diagrammen von Lastmessungen für eine Druck-, Zug- und horizontale Belastung.

Zugbelastung:

zugbelastung

Druckbelastung:

druckbelastung

 

Horizontale Belastung:

horizontale belastung

Vorteile

Was spricht für das Schraub-Pfahl-Fundament?

geraeuscharm und erschuetterungsfrei

geräuscharm &
erschütterungsfrei

Als Schraubpfahlfundament und Vollverdrängungsbohrpfahl erfolgt der Einbau fast lautlos und erschütterungsfrei. Das bestehende Bauumfeld bleibt dabei im ursprünglichen Zustand erhalten. Damit ist es ideal für Bauen im Bestand und bei kontaminierten Böden, da kein Erdaushub erforderlich wird.

klimaschonend und hoch wirtschaftlich

klimaschonend &
hoch wirtschaftlich

Da beim Fundamentbau mit dem SPF kein Bohrgut oder Erdaushub abtransportiert werden muss, spart man CO2, schont somit das Klima und spart Zeit und Kosten. Ein problemloser Rückbau der Fundamente und eine Wiederverwendung ist ebenfalls möglich.

 

Die Vorteile des SPF in der Übersicht:

Geräuscharm

Erschütterungsfrei

Umweltschonend

Ideal für Bauen im Bestand

Hohe Wirtschaftlichkeit

Bauumfeld bleibt im ursprünglichen Zustand erhalten

Geeignet für alle Bodenklassen (Klasse 3 bis schwer lösbaren Fels Klasse 7)

Kein Erdaushub erforderlich, dadurch auch für kontaminierte Böden geeignet

Problemloser Rückbau und Wiederverwendung der Fundamente

Statischer Nachweis der inneren und äußeren Tragfähigkeit

Zeit- und kostensparend

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