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Erdanker - die moderne Art des Fundamentbaus

Die Entscheidung für einen Erdanker und gegen ein Betonfundament ist nicht nur eine Frage der Baukosten und Bauzeit. Es ist vor allem auch eine Frage des Klima- und Umweltschutzes.

Stellen Sie sich selbst doch mal die Frage wer den größten CO2-Abdruck hinterlässt: Das Transatlantik-Passagierflugzeug oder die Rampe, auf der die Fluggäste auf den Bus warten? Die Antwort mag verblüffen: Der CO2-Jahresausstoß aller Airlines weltweit ist kaum halb so groß wie die CO2-Emission der Weltbetonproduktion. Nach Wasser ist Beton der Rohstoff, der von uns Menschen am meisten verbraucht wird. Pro Mensch und Jahr kommt ein Kubikmeter Beton in die Welt, und jede Tonne Beton verursacht rund 100 Kilogramm CO2-Müll. Ein ausgewachsener Baum braucht 10 Jahre, um diese Menge wieder zurück zu verwandeln. Bei der Produktion des  Baustoffs Zement entstehen gewaltige Mengen des Klimagases Kohlendioxid. Jüngsten Schätzungen zufolge verursacht die Zementherstellung acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen und zählt somit zu der umweltschädlichsten Rohstoffproduktion. Zudem neigen sich die auf der Welt zur Verfügung stehenden Ressourcen dem Ende zu. Die TU München forscht bereits an der Verlängerung der Verfügbarkeit durch Beimischung von Lehm.

Rund 45 Prozent der Zement-Emissionen entstehen, weil man Hitze und Strom braucht. Würde man dabei fossile durch erneuerbare Energien ersetzen, wäre noch nicht genug gewonnen. Denn der größere Teil der Emissionen – 55 Prozent – sind sogenannte Prozess-Emissionen. Wenn in Zementöfen Kalkstein zu Zementklinker umgewandelt wird, ist dies eine chemische Reaktion, und dabei wird Kohlendioxid freigesetzt. Wie also lässt sich die Klimalast des Zements reduzieren? Die Frage beschäftigt Forscher und Unternehmen seit Jahren. Man fragt sich, warum das in der Umweltdiskussion nirgendwo eine große Rolle zu spielen scheint? Eine weitere Belastung der Umwelt folgt dann an der Baustelle mit den Baumaschinen für Erdaushub und Betonbau.

Auf dem IHF Internationalen Holzbauforum Garmisch Patenkirchen wurde die Frage beantwortet, ob man den gesamten Wohnungsbau mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz realisieren könnte? Die eindeutige Antwort ist ja, Deutschland und Europa haben dazu ausreichend nachwachsende Ressourcen.

Für den Wohnungsbau und dessen gesamtes Umfeld, für Carports, Terrassen, im Garten- und Landschaftsbau und Holzbau sowie in der Verkehrsbeschilderung kann der nachhaltige Fundamentbau mit Erdankern, klimaschonend, zeit- und kostensparend eine innovative und zukunftsorientierte Lösung sein. Der Pfahlbau wurde weltweit schon vor Jahrhunderten für die Fundamentierung von ganzen Städten, wie z.B. Amsterdam, Venedig, Hamburg usw. eingesetzt.

Klar ist außerdem: Politik und Industrie müssen den Wandel wollen.  Aktuell wird von den Umweltverbänden u. a. vom  B.U.N.D und NABU sowie auch von den Verantwortlichen in der Politik intensiv über die Themen diskutiert:

  • Betonflut eindämmen
  • Flächenversiegelung vermeiden

-      Innovative und umweltschonende Alternativen nutzen

Hier ein kurzer Auszug der wesentlichen Vorteile vom Erdanker:

  • Bauzeit verkürzen (keine Wartezeiten, Erdanker können sofort nach dem Einbau belastet werden.)
  • Vorteile im Bauablauf
  • Kosten einsparen
  • Umwelt schützen und CO2 Emissionen vermeiden, Nachhaltig und umweltfreundlich

Der umweltschonende, Zeit- und Kostensparende Bau mit Erdankern nach DIN EN 12699/2015 weckt bei den Anwendern und Bauherren immer größeres Interesse und Beliebtheit.

Vorteile von Erdankern

Bessere Fundamentausführungen

  • mehr Gewindefläche durch Gewindeabstand von 40 mm, höhere Lastaufnahme und besserer Eindrehvorgang
  • stärkere Gewindeausführung 12/3 mm
  • durchgehendes geschweißte Gewinde bis zum Schaft bei V-Systeme
  • steiler Konus im Übergang, steile Spitzenformung
  • massiv geformte Vollmaterialspitze (Nullspitze/Kegelspitze)

 

Bessere Verzinkung

  • Feuerverzinkung nach EN ISO 1461
  • Innen- und Außenwand beidseitig gleiche hochwertige Feuerverzinkung
  • Größere Korrosionsbeständigkeit und hohe Standzeit

 

Bessere Materialausführungen

  • Hauptsortiment in 3,6 mm und 5,6 mm Fundamentwandstärke
  • Alle Fundamentbaubeile im V-System alternativ in V4A Edelstahl

 

Besseres Fundamentbausystem

  • Modulares V-System, bestehend aus Basisfundamenten, Verlängerungsfundamenten, variablen Abschlussbauteilen/Fundamentköpfen und Kopfplatten
  • variable, unbegrenzte SPF-Fundamentbaulängen
  • zusätzliche Lastaufnahmestabilisatoren, Horizontalkraftverstärker und Axial-Lastteller
  • Vorteilhafte Logistik und Lagerhaltung durch rationelles Lager- und Versandsystem

 

Zertifizierungen und DIN

  • 5 Jahre Gewährleistung (BGB) auf alle SPF – Bauteile
  • Zertifizierter Fundamentbau nach DIN EN 12699 (Zulassung) Deutsche Fassung 07/2015
  • Testverfahren nach EURO COD 7 DIN 1054/2010 EA-Pfähle
  • CE Zertifizierte Metallbauproduktion nach DIN EN 1090 /TÜVRh.
  • Ständige Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung und Drehmomenterfassung durch automatisch überwachte und dokumentierte Einbauparameter für den statischen Nachweis

Weitere Vorteile

  • V-System / Modulares Sortiment, bestehend aus Basisfundament, Verlängerungsfundament und Abschlussbauteil/Fundamentkopf

  • Modular einsetzbare zusätzliche Lastaufnahmestabilisatoren durch Horizontalkraftverstärker und Tellergewinde für axiale Lastaufnahme

  • Variable SPF–Fundamentbaulängen unbegrenzt

  • Konstante maximale Arbeitshöhe 120 cm über Gelände-Oberkante

  • Adaptives Fundamentsystem Drehmoment orientiert, je nach Bodenklasse und Lastvorgabe beliebig anpassbar

  • Durchgängig geschweißtes massives Gewinde (3mm), 40 mm Gewindesteigung aufsteigend bis zum Rohrschafft, dadurch wesentlich mehr Gewindegänge 

  • Massive geformte Fundamentspitze für punktgenaue Positionierung    

  • Steiler Konus im Übergang vom konischen zum zylindrischen Fundamentabschnitt, steile Spitzenformung (Nullspitze/Kegelspitze) dadurch bessere Einbauleistung

  • Eindrehmaschinen je nach Leistungsanspruch

  • Nur 1 Eindrehwerkzeug pro Baugruppe, egal welche Ausführung

  • Die Bemessungswiderstände werden in Anlehnung an die EA-Pfähle festgelegt unter Zugrundelegung der der Regelungen des EC7-1 und der DIN 1054

  • Ständige Verfügbarkeit aller Fundamentbauleistungen mit kleinster Bevorratung durch modulares System 

  • Rationelle Logistik und Lagerhaltung durch Teleskop-Versandsystem

  • Lieferung frei Haus aus DFG–Logistikzentrum

  • Produktion von Sonderausführungen und Sonderbauteilen für Ihre individuell abgestimmten Projektanforderungen

  • Drehmomentübertragung und kraftschlüssige Verbindung der Fundamentbauteile durch (zum Patent angemeldet) Kronenausführung

  • Alle Bauteile offen, innen einsehbar, deshalb beidseitig gleiche Verzinkung, höchste Qualitätssicherung

  • Modulare Fundamentköpfe für Flansch-Anschlussbauteile, Kombinationen für alle Anforderungen

  • 4-fach Bohrbild pro Pfahl mit Verschraubung

  • Alle bisherigen Eindrehwerkzeuge kompatibel

  • Equipment für Belastungsversuche bis 120 kN kompatibel mit Fundamenteindrehmaschinen

  • Fundamentempfehlung/Vordimensionierung an Hand standardisierter Nachweise der inneren und äußeren Tragfähigkeit

  • Testverfahren nach EURO COD 7 DIN 1054/2010

  • Deutsche zertifizierte Metallbauproduktion

  • Hauptsortiment mit 5,6 mm Fundamentwandstärke

  • Hauptsortiment und alle Fundamentbauteile alternativ in V4A

  • Feuerverzinkung nach EN ISO 1461 über 140 my, dadurch größere Korrosionsbeständigkeit und hohe Standzeit

  • 5 Jahre Gewährleistung (BGB) auf alle SPF-Bauteile

  • Qualitätsgesicherter zertifizierter Eindrehvorgang nach DIN EN 12699

  • Klimaschonende Erstellung der Fundamente 

  • Einbau aller Fundamentgrößen mit HF–Hochleistungseindrehmaschinen, Hand- und maschinengeführt

  • Nachweis der empfohlenen und vordimensionierten Schraubpfahlfundamente durch prüffähige Belastungsproben vor Ort (Lastaufnahmebestätigung und Drehmomentfestlegung)

  • Ständige Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung und Drehmomenterfassung durch automatisch überwachte und dokumentierte Einbauparameter für den statischen Nachweis

  • Prüfung der vorgegebenen Eindrehwiderstände/Drehmoment laut Einbaudokumentation zu den Lastvorgaben bzw. Mindestdrehmoment  

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